Benutzerdefinierte Berichte (Custom reports) in Matomo

Das Matomo-Plugin „Custom Reports” (in Deutsch „Benutzerdefinierte Berichte“) ist die mächtigste und flexibelste Erweiterung in Matomo, um getrackte Daten zu analysieren und eigene Auswertungen zu erstellen.

Mit Benutzerdefinierten Berichten haben Sie deutlich mehr Möglichkeiten, sei es in der Verknüpfung von Daten als auch in der Bereitstellung von Berichten, um auf einen Blick die geforderten Kennzahlen zurückgeben.

Matomo-Anwender und -Anwenderinnen, die viel mit Segmenten arbeiten oder sich verschiedene Kennzahlen exportieren und außerhalb von Matomo sich in Excel oder Powerpoint zusammenstellen, sollten sich mit dieser Erweiterung beschäftigen.

Ich möchte in diesem Beitrag dieses kostenpflichtige Plugin näher vorstellen. Kunden der Matomo-Cloud-Lösung haben dieses Plugin bereits erworben.

Eilige Leser und Leserinnen finden am Ende ein Fazit.

Was ist ein Benutzerdefinierter Bericht in Matomo?

Zunächst ein kurzer Verständnisblick auf normale Berichte in Matomo. Ein oft genutzter und bekannter Matomo-Standardbericht ist der Seiten-Bericht unter dem Menüpunkt Verhalten. Die Seiten-URL ist das Kriterium nach dem dieser Bericht strukturiert ist. Seitenansichten, Absprungrate, Ausstiegsrate usw. sind die Metriken, mit denen sich die Nutzung der Webseiten-Besucher und -Besucherinnen prüfen lassen. Je nach Berichtseinstellung ist die Seiten-URL anhand ihrer URL-Ordnerstruktur hierarchisch gruppiert.

Beim Benutzerdefinierten Bericht, der vom Webanalysten oder von der Webanalystin einmalig eingerichtet wird, ist es dagegen möglich,

  • das Kriterium (und bis zu zwei weitere) zu bestimmen sowie
  • die Metriken auszuwählen und
  • die Daten durch Filter einzuschränken.

Matomo nennt in dem Fall die bis zu drei Kriterien „Dimensionen“, da die Berichtsergebnisse anhand einer ersten, zweiten und dritten Ebene hierarchisch gruppiert werden können.

Ein Beispiel zum Verständnis von Dimensionen zeigen folgende Screenshots:

Benutzerdefinierter Bericht - Beispiel

Benutzerdefinierter Bericht mit drei Dimensionen (in dem Fall sind zweite und dritte Dimension noch zugeklappt).
Die Einstiegsseite ist die erste Dimension.

Benutzerdefinierter Bericht - Beispiel

Hier sind für die erste Einstiegsseite (die deutsche Startseite) alle drei Dimensionen aufgeklappt, so dass die Metriken für die drei Dimensionen miteinander verglichen werden können.
Das Beispiel zeigt die hierarchische Darstellung der Tabelle.

Benutzerdefinierter Bericht - Beispiel

Hier wird der Berichtstabelle „flach“ angezeigt. Die drei Dimensionen „Einstiegsseite, Kanaltyp und Art des Besuches“ stehen nebeneinander, so dass auf einen Blick bestimmte Kombinationen mit abweichenden Metriken auffallen.

Die Aufrufe, Absprungrate und Besuchsdauer dienen als Metriken, um die Performanz in gemessenen Zahlen anzuzeigen. Die Einstiegs-URLs dienen als erste Dimension zur Auswertung. Bis dahin ähnelt der Bericht dem  Standardbericht für Einstiegsseiten.

Bei den in diesen Abbildungen gezeigten weiteren Dimensionen geht der Analyst der Frage nach, ob der Herkunftskanal bei Einstiegsseiten in Verbindung mit neuem oder wiederkehrenden Besucher eine unterschiedlich starke Rolle bzgl. Absprungrate und Aufenthaltsdauer spielt. Auffällig ist beispielsweise, dass der Herkunftskanal offenbar eine geringe Rolle bei der Aufenthaltsdauer spielt, jedoch aber, ob es sich um einen neuen oder wiederkehrenden Besucher handelt. Gerade für neue Besucher kann nun tiefergehend mit weiteren Methoden untersucht werden, ob diese eventuell keine Orientierung im Webauftritt finden.
Damit bieten sich auswertungstechnisch neue Möglichkeiten, die im Standard-Matomo nicht oder nur aufwendig ermittelbar wären.

Verwaltung und Einbindung von benutzerdefinierten Berichten

Benutzerdefinierte Berichte werden nach dem Anlegen oder nach einem Verändern mit der eingerichteten Struktur in Matomo gespeichert. Die Berichtsdaten werden anschließend rückwirkend (Zeitraum abhängig von Server-Einstellungen) und für alle neu einlaufenden Trackingdaten berechnet.

Die Berichte können in Matomo an mehreren Stellen eingebunden werden:

  • als neuer Menüpunkt in einem der vorhandenen Hauptmenüs (z.B. unter Besuche, Verhalten, Akquisition etc.)
  • als Menüpunkt unter „Benutzerdefinierte Berichte“
  • als Unterbericht auf der Seite eines Standardberichtes (als zusätzliches Widget)
  • als Bericht für alle getrackten Webseiten
  • als Widget auf einem Matomo-Dashboard
  • im E-Mail-Reporting (täglich, wöchentlich, monatlich)

Dies ermöglicht schnelle „auf einen Blick“-Zugriffe und bringt Zeitersparnisse. Insbesondere die Möglichkeit, verschiedene Benutzerdefinierte Berichte als Widgets auf ein Dashboard zu legen, hilft vor allen jenen, die aus „Manager-Sicht“ oder/und seltener Anwender einen Einblick benötigen.

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Berichtsaufbau

Die Tabellen-Darstellung kann, wie auch von Standardberichten bekannt, nicht nur hierarchisch (bei mehreren Dimensionen), sondern auch flach und mit Summenzeilen oder als grafische Diagramme angezeigt werden. Die Tabellenansicht mit mehreren Dimensionen kann auch als Pivot-Darstellung visualisiert werden. Ein Export, bspw. als CSV, TSV, XML oder JSON, ist möglich.

Bei der Erstellung eines benutzerdefinierten Berichtes besteht die Möglichkeit statt der Tabellendarstellung eine Verlaufsdarstellung („Evolution“) zu wählen. Hier entfällt die Möglichkeit Dimensionen einzusetzen. Die Darstellung erfolgt rein anhand der Metriken und eines eventuellen Filters.

Mehrere Beispiele habe ich unten verlinkt.

Filterung

Benutzerdefinierte Berichte können so gefiltert werden, dass sie nur einen Teil der getrackten Daten berücksichtigen. In den meisten Fällen, insbesondere bei Auswertungen auf Seiten-URL’s oder auf bestimmte Zielerreichungen, ist die Filterung wichtig.

Im Gegensatz zu Segmenten, mit denen die Filterung sich nur auf Besuche einschränken lässt und die alle Aktionen der gefilterten Besuche ausgeben (siehe mein Beitrag zum Arbeiten mit Segmenten und zu einem Workarround, um auch mit Segmenten wirklich zu filtern), können hier tatsächliche Filterungen auf Aktionen, wie Seiten-Aufrufe, hinterlegt werden. So können z.B. die Seiten-URLs als Filter verwendet werden und Berichte auf Webseiten-Bereiche eingeschränkt werden (z.B. /karriere oder /bewerbung für den HR-Bereich).

Die filterbaren Kriterien entsprechen dabei weitestgehend jenen, die Matomo-Anwender auch von Segmenten her kennen, mit dem erwähnten Unterschied, dass sie bei Seiten (Verhalten) wirklich die Ergebnisse auf die angegebenen Seiten filtern.

Screenshot Filter in Matomo Custom report

Filterfunktion ähnelt der von Segmenten. Seiten-URL’s werden hier jedoch im Gegensatz zu Segmenten als „wirkliche“ Filterung verwendet. Das im Hilfetext des Plugins verwendete Wort „Segment“ hat jedoch nichts mit den Segmenten aus Matomo zu tun, die man ganz oben hinterlegen kann.

Hinweis: Benutzerdefinierte Berichte können auch mit normalen Matomo-Segmenten kombiniert werden. Wählt man ein Segment aus, wird auch der benutzerdefinierte Bericht auf die Segment-Kriterien eingeschränkt. Zwar ist das ein weiterer Filter, was die Komplexität erhöht, allerdings kann das ein sinnvolles Vorgehen sein, wenn das Segment sehr global die Besuche unterscheidet (z.B. ob mit oder Cookies, ob Mobil oder Desktop) und man dies nicht als Dimension oder Filter in den benutzerdefinierten Berichten abbilden möchte.

Dimensionen

Die Festlegung der Ebenen (Dimensionen), nach denen ein benutzerdefinierter Bericht gegliedert werden kann, erfolgt wie erwähnt durch den Webanalysten beim Aufsetzen der Berichtsstruktur.

Beim Tabellen-Bericht muss mindestens eine Dimension ausgewählt werden, maximal sind drei Dimensionen möglich. Bei der Darstellung des Zeitverlaufs bzw. „Evolution“ („Entwicklung“ im deutschen Matomo) kann keine Dimension gewählt werden.

Die zur Verfügung stehenden Dimensionen sind größtenteils von Standardberichten bzw. vom Verwalten von Segmenten her bekannt, es sind jedoch auch einzelne neue Dimensionen auswählbar.

Plugins, wie E-Commerce, Forms und Medien, werden unterstützt.

Die Benutzeroberfläche gestattet eine beliebige Kombinierbarkeit der drei Dimensionen. Wenn allerdings keine Tracking-Daten vorliegen, die diesen Dimensionen entsprechen, kann man sich spätestens bei der zweiten Dimension ins „statistische Aus“ navigieren.

Ich empfehle die Vorschau-Funktion beim Erstellen eines Berichtes zu verwenden, um zu prüfen, ob die Zusammenstellung von Dimensionen (und Metriken) korrekt ist. Diese Vorschau-Funktion arbeitet nur mit den tagesaktuellen Daten, was man nicht verändern kann.

Screenshot custom report matomo dimension

Auswahl von Dimensionen beispielhaft für Besucher-, Verhalten-, Ereignis-Kriterien

Noch ein Hinweis: Benutzerdefinierte Dimensionen („Custom Dimensions“) in Matomo, die ich in einem anderen Beitrag vorstellte, sind etwas anderes als die Dimensionen aus den Benutzerdefinierten Berichten. Allerdings können „Benutzerdefinierte Dimensionen“ als Dimension in Benutzerdefinierten Berichten verwendet werden.

Metriken

Die Kennzahlen (Metriken) der Berichte sind, wie schon die Dimensionen, beim Aufsetzen der Berichtsstruktur zusammenzustellen. Mindestens eine Metrik muss ausgewählt werden, sonst macht der Bericht keinen Sinn. Eine Obermenge ist mir nicht bekannt, allerdings wird es aus Layoutgründen bei mehr als 5-8 Metriken oftmals unübersichtlich.

Die meisten Metriken sind von Standardberichten her bekannt. Ergänzt werden sie jedoch oftmals um minimale, maximale, durchschnittliche (mittlere) oder summierte (total) sowie einmalige (unique) Werte.

Beispiele für solche erweiterten Metriken sind:

  • Maximale Anzahl der internen Suche
  • Mittelwert der Aktionen pro Besuch
  • Summe der Aktionen pro Besuch
  • Einmalige Seitentitel

Insgesamt liegt die Auswahl bei über 200 Metriken.

Screenshot Matomo custom report metriken

Auswahl der Metriken für einen benutzerdefinierten Bericht in Matomo.

Herausforderungen und Schwächen

Das Einrichten von Berichten erfordert keine Programmierkenntnisse. Auch HTML-Kenntnisse, wie beim Matomo Tag Manager nötig, sind nicht erforderlich.

Erfahrungen als Webanalyst mit Matomo, insbesondere mit den Matomo-Strukturen von Metriken und Kriterien sollten aber vorliegen. Neueinsteiger in Matomo müssen sich unbedingt erst mit Standardberichten und Segmenten vertraut machen, bevor sie an diese Erweiterung herantreten.

Hilfe

Die Hilfe auf der englischsprachigen Matomo-Webseite ist wie oft bei Matomo eher rudimentär gehalten. Ein Handbuch gibt es nicht. Etwas versteckt gibt es ein Glossar der Metriken (oben rechts auf Custom Reports klicken), was allerdings eher fortgeschrittenen Anwendern weiterhilft.

Matomo hat bei der Auswahl von Dimensionen, Metriken und Filter kurze Hilfetexte im Browser bei Mouse-Over hinterlegt und eine Suchfunktion hilft, sich in der Vielzahl an Parametern zu orientieren.

Allerdings gibt es auch eine Reihe von auswählbaren Parametern ohne diese Hilfetexte, bei denen nur die Erfahrung oder Ausprobieren hilft. Lässt man Matomo sich in deutscher Sprache anzeigen, kommen teils Übersetzungswidrigkeiten zum Vorschein. Beispiele: es wurde der Client-Type mit Kundentyp übersetzt. Gemeint ist mit Client-Type jedoch, ob ein Browser oder eine Mobile-App zugegriffen hat. Auch wurde manchmal „mtlw.“ (Mittelwert) und manchmal „Durchschnittlich“ als Attributsbegriff verwendet, was irritiert.

Schwächen

Überraschenderweise fehlen bekannte Metriken wie Ausstiegsrate und Eindeutige Seitenaufrufe, die man von Standardberichten her kennt. Die eindeutigen Seitenaufrufe lassen sich teilweise durch eine Metrik „Eindeutige Besucher“ ersetzen, wobei diese Metrik  im erzeugten Bericht automatisch entfernt wird, wenn der Zeitraum mehr als einen Tag umfasst. Immerhin gibt es darüber einen Hinweis.

Verwendet man URL’s als Dimension (Seiten-, Aktions-, Einstiegs-, Ausstiegs-URL) ist es anders als bei Standardberichten nicht möglich, dass die URL anhand ihrer Ordner-Struktur hierarchisch gegliedert wird. D.h. man sieht jede URL auch in der hierarchischen Tabelle „flach“. Das hat mglw. technische Gründe, weil durch diese Ordner-Strukturen der URL’s die aufklappbaren Hierarchien ins unermessliche gehen können. Schade ist es trotzdem.

Die Vorschaufunktion zeigt manchmal bei mehreren Dimensionen falsche Zeilen an. Im generierten Bericht stimmen diese dann.

Wie oben schon erwähnt ist bei der Vorschaufunktion das Handicap, dass sie ausschließlich mit tagesaktuellen Werten arbeitet. Möchte man die Korrektheit des Vorschauberichtes durch einen Gegencheck mit Standardberichten überprüfen, weil man unsicher bzgl. der gewählten Metriken ist (siehe dazu meine noch folgenden Ausführungen) ist das Problem, dass die Standardberichte zeitlich noch nicht aktuell sind oder das Besuche-Log schon die neuesten Daten anzeigt. Schöner wäre hier, wenn man für die Vorschau ein Datum auswählen könnte, für das bereits alle Daten abschließend vorliegen .

Ein Wehmutstropfen, vielleicht aber auch nur für mich, weil ich oft damit arbeite: aus den Berichten heraus ist es nicht möglich – vermutlich sprechen technische Aspekte dagegen – das Besuche-Log zu öffnen, wie man es von Standardberichten gewöhnt ist.

Größte Herausforderung meiner Erfahrung nach ist es jedoch einzuschätzen, welche Metriken bei welchen Dimensionen welche Zahlen ausgeben und ob diese wirklich so zu verstehen sind, wie man selber glaubt anzunehmen.
Dies liegt zum einen daran, dass alles mit allem kombinierbar ist und es keine Einschränkungen durch das Plugin gibt (in dem bspw. nach Auswahl bestimmter Dimensionen jene Metriken ausgeblendet werden, die für diese Dimension nicht unterstützt werden), aber auch zum anderen daran, dass für Außenstehende die Matomo-Datenstrukturen recht verborgen sind.

Dazu Beispiele:

Das während eines Besuch eine bis mehrere Seiten aufgerufen werden ist ein klares Verständnis, was jeder Webanalyst haben sollte. Wenn jedoch während des Besuches Dateien gedownloadet, Ereignisse ausgelöst, Ziele erreicht werden, dann ist schon weniger klar, ob dies dem Besuch oder einer Seite oder beidem zugeordnet ist und ob dies auswertbar ist.

Und in der Tat ist es so, dass in einem benutzerdefinierten Bericht zwar die Anzahl Downloads pro Besuch, aber nicht je Seite auswertbar ist. Oder das in einem Bericht mit der Dimension der Seiten-URL’s und der Metrik der Zielerreichung, die Anzahl der Konversionen zwar neben der Seiten-URL angezeigt werden, dies aber nicht bedeutet, dass die Konversion auf der Seite stattfand, sondern während des Besuches, der den User auch auf diese Seite führte. Und das Ereignis-Werte nicht mit der Dimension „Seiten-URL“ sondern mit der „Aktion-UR“L auswertbar sind. Hier ist Insider-Wissen gefragt.

Alternativen

Wer Berichte mit individuellen Kriterien und Metriken benötigt, weil Standardberichte nicht ausreichen oder viele manuelle Schritte für Berichte erforderlich sind, findet keine wirkliche Alternative zum „Custom Reports“-Plugin. Natürlich können über die Matomo-API’s oder die diversen Exportmöglichkeiten von Standardberichten die benötigten Tracking-Analysen auch außerhalb von Matomo durchgeführt werden. Dieser dann aber notwendige Programmieraufwand erscheint mir jedoch nur vertretbar, wenn Benutzerdefinierte Berichte nicht die benötigten Ergebnisse hervorbringen.

Wer Übersichten benötigt, um die Bewegungen bzw. Klickwege der Besucher und Besucherinnen innerhalb der Webseite zu verstehen, sollte sich allerdings stattdessen mit Transitionen in Standardberichten und den kommerziellen Matomo-Plugins Userflow („Benutzerfluss“) und Funnels auseinandersetzen. Das Funnels-Plugin habe ich hier vorgestellt.

Kosten

Für jene, die das Plugin für ihre Matomo-Installation erwerben wollen, gelten die Matomo-üblichen Backendnutzer-Anzahl-gestaffelten Preismodelle. Es sind derzeit zwischen 199 und 599 EUR pro Jahr zu bezahlen. Die Wartung und Updates sind inklusive.

Fazit

Das Plugin „Benutzerdefinierte Berichte“ erweitert die Berichtsfähigkeiten von Matomo erheblich.

Es spielt vor allem dann seine Stärken aus, wenn Webanalysten/ Webanalystinnen ihren Blick regelmäßig auf Teilbereiche von Daten oder auf Zusammenhänge zwischen verschiedenen Datenebenen legen wollen sowie eine echte Filterfunktion für Berichte benötigen.

Die Möglichkeit bis zu drei selbst wählbare Dimensionen für eine Gruppierung von Daten einzusetzen, steigert die bisherigen Möglichkeiten von Matomo deutlich.

Die sehr gute Einbindbarkeit der Berichte in die Benutzeroberfläche von Matomo, sei es in die Navigation oder als Widgets auf Dashboards, sowie die weitestgehende Verwendung bekannter Einstell- und Exportmöglichkeiten von Berichten ermöglicht ein schnelles zielgerichtetes Arbeiten mit Matomo, ohne langwierig Klick- und manuelle Berechnungsstrecken und bietet eine sehr hohes Maß an Individualisierung des eigenen Matomos.

Das Erstellen von Berichten ist rein aus Usability-Sicht intuitiv gelöst. Fachlich jedoch wird der Webanalyst beim Einrichten zu wenig unterstützt, in dem weder auf eine gründliche Dokumentation noch auf eine interaktive Unterstützung des Plugins zurückgegriffen werden kann, wenn es um die sinnvolle Kombinierbarkeit und teilweise auch die Bedeutung von Kriterien (Dimensionen) und Kennzahlen (Metriken) geht.

Alles in allem, insbesondere nach dem Sammeln von Erfahrungswerten, ist das Plugin ein unverzichtbares Werkzeug, wenn regelmäßig mit Matomo gearbeitet und analysiert wird. In dem Fall gebe ich eine klare Empfehlung zum Einsatz dieses Plugins ab. Bei nur einer gelegentlichen Nutzung von Matomo reichen Standardberichte ggf. ergänzt mit Segmentierungen dagegen aus.

Links

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